Klaus und die Welt Reisebüro

Kasachstan und Kirgistan 2019

Grenzüberschreitende Naturerlebnisse in den beiden Nachbarländern

Unsere Reise führt uns von Almaty, der alten Hauptstadt Kasachstans, mit dem weltweit zweithöchsten Holzgebäude, in den größten Nationalpark, Altyn – Emel, mit Jahrtausende alten Felszeichnungen, der „singenden Düne“ und der Totenstadt Besshatyr zum Tscharyn Canyon, der einem Vergleich mit dem Grand Canyon der USA durchaus Stand hält. Nach dem Wechsel ins Nachbarland Kirgistan sehen wir in Karakol, nur 150 km von der chinesischen Grenze entfernt, eine hölzerne Moschee, erbaut von chinesischen Facharbeitern und ortsansässigen Dunganen (1907 bis 1910) vollständig ohne metallene Nägel, und eine ebenfalls hölzerne orthodoxe Kirche von 1895. Heiße Quellen und die kulinarische Vielfalt in der Stadt Karakol, die atemberaubende Landschaft der Hochebene von Arabel und der Zauber des Issyk – Kul Sees sind weitere Ziele unserer Reise.  
Wir lernen die traditionelle Herstellung von Wollfilz Teppichen ebenso  kennen wie die Jagdmethode mit Adlern. Wasserfälle, hohe Pässe, der größte alpine Süßwassersee, Übernachtungen in den traditionellen Jurten und Kontakt mit der überaus freundlichen Bevölkerung bereichern unser Programm. Auf dem Weg zur Hauptstadt Bischkek werden wir im südlichen Teil von Kirgistan mit atemberaubenden Ausblicken auf beeindruckende Berge und Schluchten belohnt und können unsere Eindrücke nochmal fotografisch festhalten.

Reisesprache: Deutsch, auf Wunsch auch in Englisch und Russisch buchbar

Im Preis enthalten:

  • Alle Übernachtungen auf Basis Doppelzimmer/Zweibettzimmer
  • Alle Transfers und Fahrten
  • Alle Mahlzeiten
  • Alkoholfreie Getränke zu den Mahlzeiten (typischerweise Tee)
  • Wasser während der Reise
  • Reiseleitung in deutsch wenn nicht anders gebucht
  • Früher Checkin bei Ankunft in Almaty

Nicht im Preis enthalten:

  • Flug (Wir bieten Ihnen den Flug gerne mit an)
  • Eigene Einkäufe
  • Alkoholische Getränke

Preise in Euro:

  • Preis pro Person bei Buchung von 10 Personen: 789,-
  • Preis pro Person bei Buchung von 8 bis 9 Personen: 842,-
  • Preis pro Person bei Buchung von 6 bis 7 Personen: 946,-
  • Preis pro Person bei Buchung von 4 bis 5 Personen: 1.157,-
  • Preis pro Person bei Buchung von 2 bis 3 Personen: 1.713,-
  • Preis pro Person bei Buchung von 1 Person: auf Anfrage
  • Einzelzimmerzuschlag: 232,- (In Hotels und Gästehäusern Einzelzimmer möglich, nicht in der Jurte)
  • optimale Reisezeit: Mitte Juni bis Ende September
  • 13 Tage zu Ihrem Wunschtermin (14 mit Anreise)
  • jetzt buchbar
  • Preise siehe Textbeschreibung

1. Tag, Ankunft in Almaty

Im Präsidentengarten
Im Präsidentengarten

Nach der Ankunft am Flughafen stärken Sie sich beim Mittagessen in einem landestypischen Restaurant. Almaty war Hauptstadt des unabhängigen Kasachstan von 1991 bis 1997, danach wurde die Hauptstadt nach Astana verlegt. Almaty, in der gebirgigen Gegend im südlichen Kasachstan gelegen, ist bis heute wichtigstes Handelszentrum des Landes. Sie ist die größte und kulturell vielfältigste Stadt. Am Nachmittag erfahren Sie im Zuge einer Stadtrundfahrt Einiges über die Geschichte von Almaty. Sie besuchen die Ascension Kathedrale, das zweithöchste Holzgebäude der Welt, den Platz der 28 Panfilov Gardisten (Legende über eine Gruppe von Soldaten aus dem 2. Weltkrieg) und das Museum für Musikinstrumente. Abendessen im Hotel.

Unterkunft: Hotel 

2. Tag, Almaty - Altyn Emel

Auf der singenden Düne im Altyn Emel Nationalpark
Auf der singenden Düne im Altyn Emel Nationalpark

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Tamgaly Tasch, 120 km nordwestlich von Almaty gelegen. Dort sind ca. 5.000 antike Felszeichnungen (Petroglyphen) aus dem XVI-XIV. Jahrhundert v. Chr. zu finden, ebenso antike Gräber, Kultstätten und Altäre. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt zum Nationalpark Altyn Emel („Goldener Sattel“). Dort können Sie Besshatyr, einen Komplex aus fünf königlichen Grabhügeln mit bis zu 20m Höhe bewundern, wo Sak (skythische) Herrscher aus dem 6. – 3. Jhdt v. Chr. begraben sein sollen. Dieser Nationalpark, UNESCO Weltkulturerbe, ist der größte im Land und beeindruckt mit Hochgebirge, spektakulären Canyons, Felsformationen, Seen und Dünen. Bemerkenswert ist die „Singende Düne“. Diese besteht aus hellem Sand, ist 3km lang und 150m hoch. Bei trockenem Wetter erzeugen Wind und Sand eine Art Orgelklang. Trotz Wind und lockerem Sand bewegte sich die Düne nie weiter, sondern blieb seit Jahrtausenden an derselben Stelle. Abendessen im Gästehaus.

Unterkunft: Gästehaus 

3. Tag, Altyn Emel - Charyn Canyon

Im Charyn Nationalpark

Seit Millionen Jahren existiert diese erstaunliche Schöpfung der Natur, malerisch und sehr vielfältig aus geomorphologischer Sicht. Zwar nicht so groß wie der Grand Canyon in den USA, braucht er aber den Vergleich mit letzterem nicht zu scheuen. Ein dichtes Netz an Rinnen und Schluchten, bizarren Türmen und fantastischen Formen baute die Natur ohne Eile.

Unterkunft: Jurte

4. Tag, Charyn (Kasachstan) - Karakol (Kirgistan)

Dreifaltigkeitskirche in Karakol
Dreifaltigkeitskirche in Karakol

Wir verlassen heute Kasachstan und kommen in die Hauptstadt des Gebietes Issyk Köl, Karakol. Die Stadt, nach dem gleichnamigen Fluß benannt, liegt 1.750 Meter über dem Meer und 6 Kilometer vom Ostufer des Issyk Köl Sees entfernt. Dieser See ist der zweithöchst gelegene Gebirgssee der Welt, der größte in Kirgistan und hat eine Ausdehnung von 6.200 km2 bei einer Länge von 182 km und einer Breite von 60 km. Er hat 118 Zuflüsse, aber keinen Abfluß. Er ist Naturschutz- und Naherholungsgebiet. 1889 erhielt die schachbrettartig angelegte Stadt den Namen des berühmten russischen Generals und Asienforschers Nikolai Prschewalsk, seit 1991 hat sie wieder ihren alten Namen. Karakol hat aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage an einem der Pässe, wo die Seidenstraße über den Tianshan führt, eine lange Geschichte als Handelsplatz. Wir besuchen die hölzerne russisch- orthodoxe Kirche und eine hölzerne Moschee, errichtet 1907 bis 1910 von Duganen ohne Verwendung eines einzigen metallenen Nagels. Karakol ist auch als Ausgangspunkt für Trekkingtouren und für Bergsteiger von Interesse.

Unterkunft: Gästehaus

5. Tag, Ausflug nach Altyn Araschan

Das Tal der Altyn Araschan Quelle

Mit etwas Glück können wir sonntags den legendären Viehmarkt in Karakol besuchen. Danach fahren wir zur heißen Quelle Altyn Arashan, in 2.500 m Höhe, gelegen in einem alpinen Tal. Es handelt sich um Salpeter-Thermalquellen, wo man in heißen Schwefelbecken verschiedene Krankheiten heilen kann. Das Resort befindet sich in einem botanischen Forschungsgebiet, wo es etwa 20 Schneeleoparden und mehrere Bären gibt. Zeit zum Wandern oder ein heißes Bad zu nehmen. Karakol ist eine vielfältige Stadt mit multikultureller Eßkultur. Die besten vegetarischen Spezialitäten der Region stammen aus Karakols kleiner Dunganen-Gemeinde, einer ethnischen Gruppe, die ursprünglich aus China stammt. Abendessen in einem Restaurant.

Unterkunft: Gästehaus

6. Tag, Karakol - Arabel Hochebene - Tamga

Auf der Arabel Hochebene

Vom Dorf Tamga am Südufer des Issyk Köl fahren wir durch das malerische, weite Tal Barskoon hoch. Im 30 km langen bewaldeten Tal des Barskoon finden wir senkrechte Wände, herabstürzende Wasserfälle sowie eine Büste des russischen Kosmonauten Juri Gagarin. Die wegen der dort befindlichen Goldmine Kumtor perfekt angelegte Straße führt uns über den Barskoon Paß, 3.850 m, auf die Hochebene Arabel. Der Anblick großer und kleiner glitzernder Seen, die Tundra mit Teppichen wilder zarter, hochalpiner Blumen, alles eingerahmt von schneebedeckten Bergen begeistern jeden Naturfreund und Fotografen. Zeit zum Wandern. Abendessen und Übernachtung in einem Gästehaus im Dorf Tamga.

Unterkunft: Gästehaus

7. Tag, Tamga - Kochkor

Traditionelle Beizjagd mit einem Adler
Traditionelle Beizjagd mit einem Adler

Heute fahren wir entlang des Südufers des Issyk Köl Sees nach Kochkor und können die landschaftlichen Reize dieser Seeseite bewundern. Im Dorf Bokonbaev, wo in den letzten Jahren ein Ökotourismus-Zentrum entwickelt wurde, zeigt uns ein lokaler Jäger die traditionelle Nomadenjagd von Füchsen und Hasen mittels Adlern. Wir besuchen eine Familie, die Wollfilz Teppiche herstellt, man kann es sogar selbst versuchen.

Unterkunft: Gästehaus

8. Tag, Kochkor - Song Köl

Jurtenidylle

Unsere Fahrt geht von Kochkor in Richtung Naryn. Eine unauffällige Abzweigung führt uns zu einem der landschaftlichen Höhepunkte Mittelasiens. Auf holpriger Piste kämpft man sich durch das Tölök Tal hoch und über den teilweise steilen Kalmak Paß zum zweitgrößten See in Kirgistan, Song Köl. Er liegt inmitten einer weiten, flachen Mulde weit oberhalb der Baumgrenze. Die umgebende Hochebene, auf der nur Gräser und Kräuter wachsen, wird in den Sommermonaten von tausenden Schafen und Pferden beweidet, deren Hirten mit ihren Familien für die Weidesaison ihre Jurten auf den Weiden aufstellen. Touristen können bei manchen Hirten und in eigens eingerichteten Jurtencamps übernachten und auch verpflegt werden. Bei Spaziergängen können Sie die unberührte Natur genießen.

Unterkunft: Jurte

9. Tag, Song Köl

Pferd im Abendrot
Pferd im Abendrot

Heute erleben wir die Gastfreundschaft echter Nomaden und lernen ihre Kultur und Traditionen kennen. Da der Tourismus in diesem Land nur schwach entwickelt ist, freuen sich die Einheimischen über jeden Fremden nach dem Motto „Der Gast wird von Gott gesandt“. Gerne laden sie Touristen zum Tee in ihre Jurten ein und versuchen trotz der Sprachbarriere Einiges über den Gast und seine Heimat zu erfahren. Das Abendessen nehmen wir heute in Jurten ein, wo wir auch nächtigen.

Unterkunft: Jurte

10. Tag, Song Köl - Kyzyl Oi

Dorf Kyzyl Oi
Dorf Kyzyl Oi

Wir verlassen das Naturjuwel Song Köl Richtung Westen, fahren über den Karakeche Paß und durchqueren die faszinierende Schlucht des Kökömeren. Die Kombination aus dunkelblauem, schnell fließendem Wasser, gelb-rötlichen Bergen und dem intensiven Grün der Auwälder sucht ihresgleichen. Wir erreichen den Ort Kyzyl Oi, direkt in der Schlucht gelegen und Ausgangspunkt für verschiedene interessante Wanderungen. Wir nehmen Quartier in einem Gästehaus.

Unterkunft: Gästehaus

11. Tag, Kyzyl Oi - Bischkek

Präsidentenpalast in Bischkek
Präsidentenpalast in Bischkek

Die Weiterfahrt Richtung Hauptstadt führt uns in das kleine Dorf Koshumkul, wo wir das Mausoleum des Nationalhelden Koshomkul uluu Kaba besuchen. Danach erreichen wir das wunderschöne und abgelegene Hochtal der Suusamyr – Ebene. Es ist nur dünn besiedelt, aber im Hochsommer stehen hier zahllose Jurten, weil die Weidegründe schon seit Jahrhunderten als besonders üppig bekannt sind. Unterwegs können Mutige Kymyz verkosten, fermentierte, vergorene Stutenmilch, geschmacklich beschrieben als „Joghurt mit Bier“. Die Straße über den Töö Ashuu Paß, 3.586 m, wurde durch einen Tunnel entschärft. Wartezeiten ergeben sich dadurch, daß auch Pferde- und Schafherden durch den Tunnel getrieben werden, um auf der anderen Seite des Passes gemütlich zwischen dem nicht unerheblichen Verkehr von PKWs und Schwerfahrzeugen zu Tale zu trotten. Abends erreichen wir Bischkek und übernachten im Hotel.

Unterkunft: Hotel

12. Tag, Ausflug in den Ala Archa Nationalpark

Im Ala Archa Nationalpark
Im Ala Archa Nationalpark

Ala Artscha, übersetzt „Bunter Wacholder“, ist ein Naturpark, in dem 900 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen wurden. Hier darf nicht gejagt werden, in der Sowjetzeit war der Besuch wohlhabenden „VIP’s“ vorbehalten. Wir erkunden das Tal mit einer kurzen Wanderung und genießen den faszinierenden Ausblick. Abends Rückkehr nach Bischkek und Übernachtung im Hotel.

Auto: 100 km

13. Tag, Rückreise

Flug nachhause
Flug nachhause

Mit unvergeßlichen Eindrücken aus Kirgistan geht es heute Richtung Heimat. Flüge nach Europa starten in Bischkek traditionell am Morgen oder am Vormittag. Selbstverständlich werden Sie rechtzeitig zum Flughafen gebracht.

Klaus und die Welt wünscht Ihnen eine gute Heimreise!